076 Audio Geräte durch die Zeiten

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00:00:00 Start
00:00:19 Begrüßung und Thema
00:01:40 Kommentare
00:02:40 Röhrenradio
00:05:29 Mono Plattenspieler
00:08:12 Kassettenrecorder
00:15:17 Kleine Komponenten
00:18:15 Große Komponenten
00:19:07 Verstärker
00:21:26 Tuner
00:22:06 Boxen
00:25:01 Kassettendeck
00:30:08 Plattenspieler
00:34:32 Autoradio mit Kassette
00:35:16 Ausgeliehene Geräte
00:35:32 Kompaktanlage
00:37:02 Tonbandmaschine
00:38:47 Walkman
00:39:35 Digitale LP
00:42:46 CD
00:45:55 Spielzeiten
00:51:59 Doppelkassettendeck
00:55:29 Kein Blueray Audio
00:57:48 MP3 Player
00:59:48 MiniDisc
01:03:51 Mikrofone
01:04:20 Rhode NT1A
01:05:45 Smartphone
01:07:23 Bluetooth Box
01:07:58 Stream
01:10:44 DAB+
01:12:08 Autoradio mit Bluetooth
01:12:47 Xenix USB 802
01:15:03 Laptop
01:15:32 Reaper Ultraschall
01:17:21 Zoom H5
01:18:31 Lavaliermikrofone
01:20:00 Handy Lavaliermikrofon
01:21:06 Verabschiedung


Kommentare

076 Audio Geräte durch die Zeiten — 1 Kommentar

  1. Hallo Christian,
    Das war ja mal genau der richtige podcast zum Wochenende:-) Während meiner Zugfahrt konnte ich Mithilfe deiner Reise durch die Audiozeit meine Erlebnisse und Erfahrungen recht gut nachvollziehen, denn ich kenne alle angesprochenen Geräte. Bei mir fing das Ganze auch in der Küche vorm Röhrenradio an und dort nahm ich meine Lieblingsmusik mit dem Cassettenrecorder und Mikrofon auf. Und jedesmal wenn jemand in die Küche kam, war die Aufnahme futsch!
    Während du auf Silberfront stehst, gabs für mich nur schwarz. Andere kauften nur Pioner, bei mir kam nur Kenwood ins Haus. Manche trinken auch nur Kölsch, die anderen Alt:-) Ein Verstärker steht noch auf dem Dachboden und funktioniert prächtig:-) Im jugendlichen Alter konnte ich einem Bekannten eine Uher Bandmaschine abkaufen und mit diesem Gerät bekam ich auch die komplette bisherige Musiksammlung. Heute würde ich glatt sagen, dass die Sammlung damals eigentlich wertvoller war, als das Gerät. So um die 30 rum habe ich mit dem Rauchen mal aufgehört und mir notiert, wieviel Geld ich schon gespart habe. Bei 700 DM habe ich mich dann mit einem Equalizer belohnt:-) Gelohnt hat sich das Gerät im Nachhinein jedoch nicht, denn ich habe es selten genutzt (aber ich habe es noch in Betrieb:-) und das Rauchen habe ich auch wieder angefangen).
    Zum Thema Platten ging es zusammen mit einem guten Freund früher regelmässig mit dem Zug nach München, wo wir uns den ganzen Tag in verschiedenen Plattenläden rumtrieben. Pflicht war dabei immer auch eine Haxe beim Haxenwirt und gegen später dann ein Streifzug durch Schwabing wo es jede Menge tolle Kneipen gab und manchmal war die letzte Einkehr dann im Haus der 111 Biere. Eine Zeitlang habe ich meine Platten auch nass abgespielt. Soweit ich mich erinnere wurde dazu eine Mischung aus destilliertem Wasser und Spülmittel gemixt und dieses Gemisch wurde in ein tonarmähnliches Gerät gefüllt und auf auf die Platte gesetzt, wobei die Flüssigkeit über eine Art Filz langsam auf die Plattenoberfläche abgegeben wurde. Die Diamantnadel war damit immer in einem Feuchtfilm. Ob die Qualität dadurch wirklich besser war, kann ich heute noch nicht beurteilen. Tatsache war aber, dass eine einmal nass abgespielte Platte weiterhin nass abgespielt werden musste, da sich beim Trocknen der Flüssigkeit Rückstände in den Rillen ablagerten, die in trockenem Zustand noch mehr Knacken verursachten…
    Ach ja, einen Minidisk-Player hatte ich auch noch für meine Anlage, aber von dieser Technik war ich enttäuscht, denn sehr viele Minidisks haben nach kurzer Zeit den Geist aufgegeben. Zum Thema Musik-Cassetten darf auch das wichtigste Hilfsmittel nicht vergessen werden, der sechseckige Bleistift, den man benötigte, wenns mal wieder Bandsalat gab und man das Band aufwickeln musste. Auch habe ich nicht schlecht gestaunt, als mir ein Bekannter (Er hatte einen HiFi-Laden) Schallwände gezeigt hat. Die Dinger waren ca. 2 Meter hoch und 80 cm breit und ganz dünn, hatten aber einen super Klang und einen Preis von damals bereits 20000 DM.
    Herrlich, mir hat die Reise in die Vergangenheit gefallen:-)
    musikalische Grüße, Oskar

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