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068 Wagner im Tatort — 3 Kommentare

  1. Hallo Oboeman,

    echt coole Folge und hat genau im richtigen Moment meine Frage beantwortet. Mir ist die legere Kleidung im Orchestergraben auch in diesem Tatort aufgefallen und hatte mich schon gewundert. Später erstmal wieder vergessen und prompt kommt die Folge und erklärt alles. So wünsch ich mir das ;-)…

    Vielen Dank
    minilancelot

  2. Hallo Christian, nachdem du den Tatort angesprochen hast, habe ich mich der mediathek bedient und die Folge angesehen und fand sie recht spannend und gefallen hat mir der Tatort auch. Natürlich habe ich ein besonderes Augenmerk auf die Scene im Orchestergraben geworfen. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Musiker (gerade bei den ganz langen Wagner-Aufführungen) den lockeren Dresscode als angenehm empfinden. Besonders interessant fand ich auch, dass der Schall hier umgelenkt wird. So richtig vorstellen kann ich mir das zwar nicht, aber es funktioniert.
    Beim Bühnenbild habe ich mich dann aber gefragt: “Hört das Auge mit”? Ich bin jetzt kein Wagner Kenner und kann daher nicht beurteilen,, ob die Bühnenkomposition zum Stückinhalt gepasst hat, meine Augen wollten da aber nicht mithören. Aber da ich kein Kenner bin, kann ich mir hier keine Kritik erlauben (drum habe ich auch den Musik-Kritikpodcast nicht kommentiert:-))
    Bis zum nächsten UMWOMUKUM, Grüße Oskar

  3. Nachschlag:
    Ich habe noch ein wenig zur Akustik und zum Opernhaus nachgelesen und da fand ich besonders bemerkenswert, dass es knapp 500000 Kartenwünsche gibt, aber pro Festspielzeit nur 56000 Karten verkauft werden. Die Wartezeit beträgt daher ca. 10 Jahre und da Wagner Festspiele für alle wollte, gibt es bis heute Karten ab 15 Euro – wenn man welchen bekommt. Die besten Plätze kosten 280 Euro, Dafür bekommt man aber ein einmaliges Sitzerlebnis: Die Bestuhlung ist aus der Zeit Wagners, als Menschen kleiner waren und/oder Musik-Erleben viel selbstverständlicher mit Leiden verbunden haben. Die Reihen sind so schmal, dass man seine Kniescheiben permanent an die Stuhlrücken vor sich presst. Es gibt keine Armlehnen, und da man unbekannte Nachbarn selbst unter Wagnerianer nicht betatscht, legt man sie auf die eigenen Oberschenkel, eine Art musische Sardinenhaltung. Außerdem sind die Rückenlehnen viel zu niedrig.
    🙂 Grüße Oskar

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